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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Krabbeln, Haare und Geschrei

Die letzte Nacht war mal wieder - seit langem - beinah schlaflos. P. weinte bitterlich, sodass ihc hin und wieder das Zimmer verlassen musste und D. tapfer sein musste.
Es war einfach zu herzzerreißend. Die dicken Kullertränen, das Klagen im Weinen, einfach alles.
Aber nicht das damit genug ist. Diese schlechte Laune und das Weinen sind bis jetzt präsent.
Warum es so ist, ich weiß es nicht. Nur: ich freu mich, wenn D. in 2 Stunden nach Hause kommt und mir Minimann mal für eine Stunde abnimmt. Schnief....

Ansonsten übt er sich im Krabbeln. Ist aber nachwievor eher der faule Typ.
Hier auf dem Bild beim Training.
Dabei ist mir auch aufgefallen, dass der kleine Mann wirklcih schon sehr viele Haare hat. Und das obwohl ich sie schon vor dem ersten Geburtstag mehrmals geschnitten habe. (Ich hoffe nur, er steht später nicht auf Metall und lässt sie sich bis über die Schultern wachsen, grins)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Größer und größer

Ich komme beinah nicht mehr hinterher alle Dinge zu notieren, die P. neuerdings macht. Ich versuche es hier einfach mal für die Ewigkeit festzuhalten.
Zunächst ist da dieses zuckersüße GRINSE - SCHNIEFEN - LACHEN - AUGEN - ZUSAMMENKNEIFEN - DING, wie es vor einem Jahr M. gemacht hatte. Könnte dahinschmelzen!
Dann hat er seit heute angefangen seinen Brei nicht mehr nur zu schlucken, sondern ihn ganz genüßlich mit den nicht vorhandenen Zähnen zu kauen.
Die eingeschlafenen Krabbelversuche hat er wieder begonnen zu üben, allerdings nur mit Minimann typischen Minierfolgen. Ich liebe es, wenn er auf allen Vieren gestützt vor mir hin und her wackelt, in mir die Krabbelhoffnung weckt, sich dann aber einfach nur weit nach vorne fallen lässt.
Besonders spannend finde ich auch die Momente in denen ich kurz im Nebenzimmer bin, plötzlich nichts mehr von Minimann höre, dann nachschaue und irgendein kleines Unglück in Form von zerfetzten Blättern oder Zeitschriften vorfinde.
Es ist nun auch an der Zeit das Laufgitter auf Maximaltiefe einzustellen, denn "Hochziehen" wird tägtäglich interessanter. Noch bleibt P. jedoch auf den Knien sitzen.

Und nachts, ja nachts gibt es ein tolles Spielchen zu beobachten; wenn P. einen leichten Schlaf hat, tauscht er seine Nuckel einfach mal durch. Kurz den einen in den Mund, einen neuen gesucht, gegriffen und angenuckelt. Das macht er so lange bis er wieder eingeschlafen ist.

Jetzt bin ich allerdings auch müde und geh ins Bett.

Donnerstag, 25. November 2010

Der kleine Mann


Das die Zeit nur so rennt brauche ich ja niemandem zu sagen. Ich frage mich täglich, wo sie geblieben ist, die Zeit. Ich versuche mich daran zu erinnern wie er war, als Minimann noch 3000 Gramm wog.
Es fällt mir so wahnsinnig schwer mich daran wirklich zu erinnern. Mir fallen zwar Bilder ein, aber das sind keine wirklich lebendigen, sondern vielmehr die Abbilder von Bildern. Wisst ihr was ich meine? Ich habe vieles im Kopf, aber es sind meistens die Dinge, die ich auch mit einer Kamera festegehalten habe.
Ganz zu schweigen vom Gefühl, den kleinen Mann hochzuheben, zerbrechlich und zart.
Die ersten direkten Blicke in meine Richtung, das erste Greifen nach einer Rassel, das erste "Freudentränen-bringende" Lächeln.
Der spektakuläre Übergang vom Softeisverkäufer zum Nürnbergerwürstchendrücker.
(Merke: dies können nur Eltern verstehen, die sich darüber freuen, dass das Ahaaa nicht mehr, ähm, Softeisig, sondern von nun festerer Konsistenz ist)
Es gibt so viele kleine Dinge, die ich NIEMALS vergessen möchte. Doch leider werde ich damit klarkommen müssen und somit weiterhin jeden Tag mit P. genießen und alles aufsaugen was ich kann.

Montag, 22. November 2010

Der erste ZAHN

Ja richtig gelesen, der erste Zahn ist da.
P.'s kleiner Unterkiefer wird nun mit einem Minimann- Minizahn geschmückt. Aber nicht das ich ihn entdeckte, ich habe ja nicht jeden Tag nachgeschaut und war mir sicher: da ist NOCH NICHTS!
Vorhin als wir gerade von Oma wegfahren wollten, hat sie mal wieder den Löffeltest gemacht, kennt ihr den? Jedenfalls gab es dieses mal das erste "kratzen" am Löffel und Oma sprang fröhlich durch die Küche - voller Stolz den Zahn entdeckt zu haben.

Ja ja, unser Kleiner wird groß...

Mittwoch, 17. November 2010

So schrecklich krank

Ich kann es selbst fast nicht mehr hören: ich bin krank!
Somit fällt unser lange geplanter Urlaub am Timmendorfer Strand wohl leider aus. Nichts mit Schiffen, Wasser, Sternehotel...könnte heulen.
Es ging mir, aber auch D. soooo sehr schlecht, dass Minimann von gestern zu heute seine ERSTE NACHT OHNE UNS bei Uroma G. verbrachte. Ihr könnt ich nicht vorstellen wie besorgt ich war, dass Oma das schaffen kann, dass P. lieb ist und und und.
Als ich gestern abend anrief, um zu fragen wie es P. geht, sagte mir meine Oma, er sei gerade (19:30 Uhr) eingeschlafen....und sie mit :-)

Liebst Oma, auch wenn du dies hier nicht lesen wirst, dann danke ich dir doch von ganzem Herzen.

Als ich ihn heute Vormittag abholte, strahlte er mich an und ich bin mir sicher, wenn er hätte sprechen können, hätte er gesagt: "Mami, darf ich noch bei Oma G. bleiben?"

Ein glücklicher kleiner Mann, der langsam groß wird.

Zu gern hätten wir ihm an diesem Wochenende die Ostsee gezeigt :-((( Aber Gesundheit geht vor - und die habe ich seit langem nicht mehr...